Die moderne Ölheizung.
Die Zukunft der Ölheizung: hocheffiziente Heiztechnik kombiniert mit regenerativen Energien.
Die Schonung der Energieressourcen und der Umwelt liegen uns sehr am Herzen. Mit der modernen Ölheizung steht Ihnen und uns dank innovativer Heizungstechnik ein Garant für Wirtschaftlichkeit, Umweltschonung und Komfort zur Verfügung. Bauherren und Modernisierer können heute auf sehr kompakte, hocheffiziente und schadstoffarme Ölheizgeräte zurückgreifen. Für die Heizöl-Lagerung stehen platzsparende und sehr langlebige Tanksysteme zur Verfügung. Sie gewährleisten eine sichere und unabhängige Brennstoffbevorratung. Moderne Ölheizungen lassen sich überdies optimal mit Solartechnik kombinieren.
Das bewährte System der modernen Ölheizung erfüllt alle Anforderungen unserer umweltbewußten Zeit und setzt durch innovative Entwicklungsarbeit neue Maßstäbe im Bereich Ökonomie und Ökologie. Ein wichtiges Kennzeichen der modernen Ölheizung ist die hohe Energieausbeute und damit dem niedrigen Verbrauch von Heizöl. Sie passt ihre Heizleistung dem Wärmebedarf optimal an und arbeitet grundsätzlich mit niedrigen Systemtemperaturen. Die Ölheizung leistet ihren Beitrag zum Klimaschutz durch modernste Technologie: Mit der Öl-Brennwerttechnik steht ein Heizsystem zur Verfügung, das Heizöl-Verbrauch und Emissionen um bis zu 40% reduziert. Die Technologie ist zudem weitaus günstiger als ein Umstieg auf andere mit systembedingten Nachteilen behaftete Heizformen. Mag. Martin Reichard, Energieexperte und Geschäftsführer des IWO-Österreich, dazu: „Klimaschutz beim Heizen heißt auf bewährte Heiztechnologie vertrauen. Mit der Öl-Brennwerttechnik steht ein umweltfreundliches und günstiges Heizsystem zur Verfügung, das auf sehr geringen Verbrauch verweisen kann und High-tech-Wissen mit jahrzehntelanger Erfahrung kombiniert.“
In Sachen Emissionen spricht ebenfalls alles für die moderne Ölheizung und das Heizen mit Öl: Vom Feinstaub bis zu den Stickoxiden liegt die moderne Ölheizung besser als die anderen Systeme, und beim Treibhausgas CO2 ist die Lage ebenfalls klar: Holz emittiert bei der Verbrennung 0,37 kg CO2/kWh, Heizöl hingegen nur 0,27 kg CO2/kWh. Auch die CO2-Emissionen bei Fernwärmeheizwerken und - abhängig von dem eingesetzten Energieträger - auch bei Strom liegen über denen von Heizöl Extra Leicht. Jede moderne Ölheizung ist somit ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung.
Dank neuer Technologien ist die moderne Ölheizung nochmals ein gutes Stück umweltfreundlicher und wirtschaftlicher geworden. Das Stichwort dazu heißt Brennwerttechnik. Ein Brennwertgerät holt mehr Wärme aus der gleichen Menge Heizöl heraus als ein herkömmlicher Niedertemperaturkessel.
Unter Brennwerttechnik versteht man die zusätzliche Nutzung der Wärme im Wasserdampf der Abgase. Je nach Anlagenkonzeption können damit 6 bis 11% Heizenergie gespart werden. Ferner werden Schwebestoffe und Schwefeloxide ausgeschieden und der Schadstoffausstoß wird um etwa ein Fünftel reduziert. Es entsteht auch weniger CO2.
Bei einem Öl-Brennwertkessel werden die Abgase soweit abgekühlt, dass es zur Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes kommt. Die bei dieser Zustandsänderung (Wasserdampf => Wasser) frei werdende Energie kann dann für die Wärmebereitstellung genützt werden. Bei herkömmlichen Heizkesseln wird im Gegensatz dazu darauf geachtet, dass die Kondensation nicht stattfindet, weil das entstehende Kondensat eine Säure ist (ph-Wert: > 1,8 ) und das Material deshalb korrodieren würde. Beim Öl-Brennwertkessel werden die Wärmetauscherflächen derart gestaltet, dass eine Korrosion vermieden werden kann.
Ein Öl-Brennwertkessel unterscheidet sich von einem herkömmlichen Niedertemperaturkessel primär in zwei Punkten:
- Kondensatleitung: Das im Kessel entstehende Kondensat ist zu erfassen und abzuleiten. Dadurch hat jeder Öl-Brennwertkessel eine „Abwasserleitung“.
- Gebläse für die Abluft: Die Abgase werden derart abgekühlt, dass der natürliche Auftrieb der Abgase fehlt und die Abgase mit einem eigenen Gebläse an die Umluft abzugeben ist.
Was ist beim Umstieg auf einen Ölkessel mit Brennwerttechnologie zu beachten?
- Kamin: Für die Nutzung der Öl-Brennwerttechnik ist es erforderlich, dass der Kamin säurebeständig und druckdicht ist. Deshalb ist eine Kaminsanierung sicher erforderlich.
- Richtige Heizleistung: Die Kesselnennleistung muss dem Heizbedarf des Hauses angepasst sein. Dazu ist eine Wärmebedarfsberechnung notwendig. Keinesfalls sollte der Kessel „sicherheitshalber“ größer dimensioniert werden.
- Wirtschaftlichkeit: Es ist davon auszugehen, dass ein Öl-Brennwertkessel um 5 bis 8 % weniger Energie für die selbe Wärme benötigt als ein herkömmlicher Niedertemperaturkessel. Bei Feldtests von Öl-Brennwertkesseln wurden im Praxistest ein Jahresnutzungsgrad von fast 98% gemessen.
- Kondensaterfassung: Das entstehende Kondensat muss nach der Neutralisation zu den Haushaltsabwässern geleitet werden. Wenn dazu eine Hebepumpe erforderlich ist, achten Sie darauf, dass die Pumpenteile als auch die Ableitungsrohre korrosionsbeständig sind.
Tipp: Um Öl-Brennwerttechnik optimal zu nutzen, sind Wärmeabgabesysteme von Vorteil, die eine Rücklauftemperatur von unter 50°C ermöglichen (z.B. NT-Radiatoren, Fußboden- oder Wandheizung). Besonders kostengünstige Kunststoffkaminsysteme sparen nicht nur bares Geld, sondern ermöglichen in Kombination mit einem Öl-Brennwertgerät auch einen raumluftunabhängigen Heizbetrieb. Daher ist die Öl-Brennwerttechnik auch das ideale Heizsystem für jedes Niedrigenergie- oder Passivhaus!
Sie wollen mehr erfahren über Heizen mit Öl und die moderne Ölheizung erfahren?
> Direktlink „Institut für wirtschaftliche Ölheizung“ www.iwo-austria.at
> Flyer "Die moderne Ölheizung"









